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Kinderbesuch in der Backstube
Kinderbesuch in der Backstube
07.09.2009
Kinderbesuch in der Backstube
Vilsbiburg. Richtig spannend wurde es für die kleinen Besucher, als sie einen Blick in einen „großen Kühlschrank“ werfen konnten, wie Anton Mareis seine Kühleinrichtungen nannte. „Der ist so groß, wie euer Wohnzimmer“, meinte er, wurde aber gleich verbessert: „Der ist sogar noch größer“. Im Rahmen des Ferienprogrammes der Stadt nutzten an zwei Tagen etwa 50 Kinder die Möglichkeit, die Bäckerei Mareis zu besichtigen. Dabei zeigten ihnen Firmenchef Anton Mareis, welche Zutaten in einer Bäckerei benötigt werden, wie Teige hergestellt werden oder wo die leckeren Brote und Backwaren gebacken werden.
Schon seit Jahren erfreut sich dieser Programmpunkt im Ferienprogramm der Stadt großer Beliebtheit und muss an zwei Tagen durchgeführt werden, damit auch alle interessierten Kinder berücksichtigt werden können. Begleitet von Maria Asam machte sich Firmenchef Anton Mareis am Freitag Vormittag und bereits vergangene Woche auf den Weg durch die Bäckerei. Erst statteten sie dem Mehllager einen Besuch ab. „das Allerwichtigste für einen Bäcker ist das Mehl“, so Mareis. Pro Tag werde bei ihnen etwa eine Tonne verbraucht. Und beinahe jeden Tag kommt ein großer Tankwagen und füllt die fünf Mehlsilos wieder auf. „Die Bäcker müssen schon lange keine Mehlsäcke mehr schleppen“, erklärt Mareis den interessierten Kindern. Ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Bäckerei ist der Sauerteig, von dem die Kinder ein bisschen probieren konnten. Allerdings schmeckte er ihnen nicht sonderlich. Leckere Zutaten wie die großen 2,5 Kilogramm schweren Schokoladetafeln gab es im Lager zu sehen. Richtig interessant wurde es für die Kinder dann in der Backstube. Groß war das Staunen, als die Kinder einen Blick in einen großen Knetkessel werfen konnten, in der gerade der Teig für die Brezen geknetet wurde. Anschließend beobachteten sie die Mareis-Mitarbeiterinnen, die schnell und geschickt aus dem Teig zuerst Brezenzöpferl und später Brezen formten. Natürlich durften die Kinder das auch probieren und anschließend mit vereinten Kräften ein Wagerl, voll beladen mit Brezenzöpferl, in den Gärraum schieben. Mit großen Augen verfolgten sie anschließend, wie ein Blätterteig ordentlich geknetet wurde und Croissants geformt wurden Sehnsüchtige Blicke wurden in den Konditoreibereich geworfen. Hier entstand gerade eine leckere Erdbeer-Tiramisu. Ganz genau blickten die Kinder der Konditorin Martina über die Schulter. Überall durften die Ferienkinder probieren und naschen. Interessant war für die Kinder auch ein Blick in die großen Backöfen. Bevor sich die Ferienkinder ihre Brotzeit schmecken ließen, erfuhren sie von Anton Mareis noch, wo die Brezen und das Brot gebacken, wie die leckeren Backwaren verpackt und transportiert werden. Nachdem sich die kleinen Besucher gestärkt hatten, wurden sie noch mit einer Pausenbox ausgestattet und konnten anschließend ihren Mamas begeistert über den Besuch in der Bäckerei Mareis erzählen.
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