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Gespenster in der Backstube
Gespenster in der Backstube
Kindergartenkinder besuchten die Bäckerei Mareis
23.10.2007
Gespenster in der Backstube
Vilsbiburg. "Warum heißt der Sauerteig eigentlich Sauerteig?" Eine Frage, die für die Kindergartenkinder ganz logisch zu beantworten ist. "Weil er sauer ist." Davon konnten sich die Kinder der Gespenstergruppe des Kindergartens Sankt Martin bei einem Besuch in der Bäckerei Mareis überzeugen. Damit waren sie die erste Vilsbiburger Kindergartengruppe, die die neue Bäckerei erkundete. Gesunde Ernährung lautet das Jahresthema der kleinen Gespenster. Da ist es logisch, dass sie Bescheid wissen wollten, woher Brezen, Semmeln und Brote kommen und vor allem, wie sie gemacht werden.
So staunten die Kinder nicht schlecht, als ihnen Bäckermeister Anton Mareis erzählte, dass ein großer Laster immer das Mehl bringe. Das kannten die Gespensterkinder bereits von ihrem Besuch bei der Balk-Mühle. Noch viel größer wurden allerdings ihre Augen, als Mareis im Lager Schokolade auspackte. "Das ist sicher die größte Tafel Schokolade, die ihr in eurem Leben gesehen habt", sagte er in die Runde. "Boah, ist die riesig", bestätigte ihm ein Junge. Interessant fanden die Gespenster aber auch, was eine Bäckerei mit einer ganzen Palette Essiggurken macht. "Die brauchen wir für unsere Leberkässemmeln", erklärte der Bäckermeister. "In unseren Geschäften kann man nämlich auch kleine, leckere Snacks kaufen." Richtig spannend wurde es für die Kindergartenkinder, als sie endlich in die Bäckerei durften. Dort konnten sie beim Brezen drehen zuschauen, selbst Teig kneten oder ein bisschen Schokoladencreme in der Konditorei naschen. Dort verfolgten sie mit, wie die leckeren Kuchen entstehen, und staunten nicht schlecht über einen Schneebesen, der beinahe so groß wie sie selbst war.

Aufmerksam beobachteten sie aber auch, wie ein großer Teig mit Mohnmasse bestrichen wurde. Anschließend wurde er eingerollt und so geschnitten, dass daraus Mohnschnecken wurden. Die Gespensterkinder warfen danach einen Blick in die unterschiedlichen Öfen wie Steinbacköfen zum Brot backen und Öfen mit drehbarem Boden für die reschen Semmeln und Brezen.

Mit Feuereifer waren sie dabei, als es darum ging, den Gärraum zu betreten. "Damit ihr alle groß und stark werdet", scherzte Anton Mareis. Spaß hatten die Kinder aber auch, als sie die neuen Kühlräume begutachteten. "Wer möchte gern in den großen Kühlschrank hineingehen?" fragte Mareis und natürlich waren alle Kinder dafür.

Bevor sich die Gespensterkinder noch eine Brotzeit schmecken ließen, schauten sie bei dem großen Spülraum und bei der Beladestation für die beiden Lieferwagen vorbei, die die neun Filialen der Bäckerei Mareis beliefern. Nachdem sich die Kinder gestärkt hatten, hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Mit einem vielstimmigen "Danke schön" bedankten sich die Kindergartenkinder für die vielfältigen Informationen. Anschließend machten sie sich mit den Erzieherinnen Stefani Rostalski, Gisela Deliano und Melanie Roppert wieder auf den Weg zurück in den Kindergarten Sankt Martin.
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