|
|
 |
 |
 |
|
Rampf und Eppeneder loben gute Unternehmenskultur |
|
|
 |
 |
 |
| 31.03.2005 |
|
Stadt und Land auf Besuch |
|
 |
|
Die Bäckerei Mareis ist heute in der Region Marktführer für Qualitätsbackwaren. In den vergangenen fünf Jahren konnte der Umsatz um 30 Prozent gesteigert werden, ohne die Flächen zu erweitern oder das Filialnetz auszuweiten. Den Mitarbeitern wird ein angenehmes Arbeitsumfeld sowie ein sicherer und moderner Arbeitsplatz geboten. Flexible Arbeitszeitmodelle sowie ein eigenes Fortbildungprogramm sorgen für Zufriedenheit bei den Mitarbeitern. Diese und zahlreiche andere Informationen lieferte Firmeninhaber Anton Mareis einer hochkarätigen Besuchergruppe: Landrat Josef Eppeneder, Wirtschaftsreferent Albrecht Alram sowie Landshuts Oberbürgermeister Hans Rampf und Stadtkämmerer Rupert Aigner besichtigten den mittelständischen Betrieb.
|
|
 |
|
| Anlass war die Initiative von Landrat und Oberbürgermeister, die eine engere Verzahnung von Stadt und Landkreis vorantreiben wollen. Bei der Bäckerei Mareis wird das bereits praktiziert. |
 |
75 Mitarbeiter sind derzeit in der Bäckerei Mareis beschäftigt, wobei 35 in der Bäckerei und 40 im Verkauf tätig sind. Die Frauenquote liegt bei etwa 80 Prozent. Überrascht waren die interessierten Besucher von der geringen Krankheitsquote. Dies zeige den guten Zusammenhalt und Teamgeist innerhalb der Belegschaft, aber auch die Führungsqualität von Chef und Vorgesetzten, sagte OB Rampf. Mareis ergänzte, dass viele Mitarbeiter bereits lange Jahre im Betrieb tätig seien. „Mehr als die Hälfte der heutigen Filialleiterinnen hat auch bei uns gelernt“. Ein weiteres Indiz für den guten Ruf, den sich der Betrieb in der Region erworben hat, ist die Tatsache, dass alle vier Lehrstellen für September bereits vergeben sind. „Ohne eine einzige Anzeige aufzugeben“, so Mareis. „Wir haben daran gearbeitet, dass die Leute gerne zu uns kommen“.
Bei dem Rundgang wurde auch der Anbau, der erst im vergangenen Jahr fertig gestellt wurde, besichtigt. Durch die Erweiterung konnten die Betriebsabläufe optimiert und die Laufwege zwischen Anlieferung, Reinigung und Versand aus dem Produktionsbereich heraus verlegt werden. Kernstück der 700.000 EURO teuren Erweiterung ist ein 140 Quadratmeter großer Kühlbereich. Hier lagern die Teiglinge, die tagsüber hergestellt werden, bis sie nachts in die Backöfen „wandern“ und als frische Semmeln, Brezen oder Brote in die Mareis-Filialen geliefert werden. Mit dem Kühlbereich hat es Anton Mareis geschafft, die Produktion etwas zu entzerren und weiter in den Tag zu verlegen. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe – der vorgeschriebene Nachtzuschlag entfällt – und zum anderen wird der Beruf des Bäckers durch „normalere“ Arbeitszeiten attraktiver für den Nachwuchs. Dies bestätigte auch Backstubenleiter Walter Eibl.
Natürlich wollten die Besucher auch etwas zu den Umsätzen der einzelnen Läden wissen. Dazu informierte Mareis, dass der umsatzstärkste Laden am Stadtplatz in Vilsbiburg sei, dicht gefolgt von dem Laden in der Landshuter Innenstadt. Wenig lukrativ seien dagegen Geschäfte in reinen Wohngebieten ohne ergänzenden Einzelhandel. „Wir müssen da sein, wo Frequenz ist, wo ein erweitertes Angebot ist“, so Mareis. Ursache sei, darin waren sich Landrat Eppeneder, OB Rampf und Mareis einig, das veränderte Verbraucherverhalten. Hier sei einfach ein Umdenken notwendig. „Wer sich heute nicht bewegt, der ist morgen weg“, brachte es Landrat Eppeneder auf den Punkt. Für die Zukunft nannte Mareis kontrolliertes Wachstum als Ziel. Er würde gerne in diesem Jahr eine weitere Filiale in Landshut eröffnen, machte er die Richtung klar. Darüber hinaus möchte man weiterhin „den Kunden Top-Qualität bieten“.
Anschließend ließen sich die Gäste gerne eine Brotzeit in der „Backstube“ schmecken. Schließlich hatte Anton Mareis in seiner Einladung die besten Butterbrezen des Landkreises versprochen. Dabei wurde auch noch die ein oder andere Frage beantwortet. Oberbürgermeister Hans Rampf lobte abschließend den Betrieb: „Wir haben hier gute Unternehmenskultur gesehen.“
|
 |
Zurück |
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
Versprechen eingehalten: Nach dem Genuss der besten Butterbreze beim Gruppenbild – Hans Rampf, Josef Eppeneder und Anton Mareis an der großen Breze im Kreise der engsten Mitarbeiter. |
 |
|
 |
 |
|