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Richtfest der Bäckerei-Erweiterung in Vilsbiburg
Richtfest der Bäckerei-Erweiterung in Vilsbiburg
Investiton von vier Millionen Euro
19.06.2016
Richtfest der Bäckerei-Erweiterung in Vilsbiburg
Nachdem das Unternehmen seit Jahrzehnten stetig wächst, wird das Herzstück des Familienunternehmens, die Backstube, erweitert.
Vilsbiburg. Seit Februar ist das Gelände der Firmenzentrale der Bäckerei Mareis an der Schwalbenfeldstraße eine Großbaustelle – die Backstube – das Herzstück des Familienbetriebs – wird erweitert. „Hier wird alles hergestellt, was wir in unseren 14 Filialen in Vilsbiburg, Landshut und Ergolding verkaufen“, sagte Bäckermeister Anton Mareis. Am Donnerstag wurde der mit Brezen verzierte Firstboschen auf das Dach des Vier-Millionen-Euro-Projekts gehoben, zu dem auch ein neuer Verwaltungsbau gehört. Der Bau ist die größte Einzelinvestition in der über 100-jährigen Firmengeschichte.



Der Firstbaum wurde mit Handarbeit auf das Dach des neuen Gebäudetrakts geholt.

„Uns ist in allen Bereichen des Unternehmens der Platz ausgegangen“, sagte Anton Mareis bei der Begrüßung der Gäste am Donnerstag. Der Firmensitz wird nun von 1100 auf 3000 Quadratmeter Gesamtfläche vergrößert und auf aktuelle Bedürfnisse angepasst. „Drei Jahre haben wir geplant, um mit dem Anbau eine optimale Raumaufteilung für effizientes Arbeiten zu erreichen. Das Ergebnis wird so gut wie ein kompletter Neubau sein“, zeigte sich der Bäckermeister überzeugt. Denn auch diese Option hatte die Bäckerei geprüft.

Ein zentraler Vorteil des neuen Erweiterungsbaus wird die räumliche und damit auch klimatische Trennung der Brot-Backstube von der Konditorei und der Teigfertigung sein. So lassen sich die Waren einfacher in immer gleich bleibender Qualität produzieren.

Außerdem wird die Arbeit für die Beschäftigten angenehmer: „Wir installieren eine Anlage zum Absaugen von Mehlstaub, um ein besseres Raumklima zu schaffen“, sagte Mareis. Zusätzlich entstehen neue Büros für die Verwaltung, neue Sozialräume und ein Seminarraum für interne Schulungen, bei denen zum Beispiel die Verkäufer gleich nebenan in der Backstube mit den Produkten arbeiten können.

Auch ökologisch lohnt sich die Investition: „Durch eine Wärmerückgewinnungsanlage werden wir uns fast vollständig selbst für Heizung und Warmwasser versorgen“, erklärte Mareis. Zwei Drittel des Energieverbrauchs können so künftig abgedeckt werden.



Anton Mareis erläuterte den Gästen das Konzept des Neubaus.

Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen. Ein zweiter Bauabschnitt für ein neues betriebliches Hygienezentrum und einen eigenen Wertstoffhof ist mit Fertigstellung im Sommer 2017 geplant. „Alle Arbeiten liegen im Zeit- und Budgetplan“, sagte Mareis und bedankte sich bei Martin Pollinger vom Planungsbüro Pokam. „Und wir haben die Aufträge bewusst ausschließlich an Unternehmen in der Region vergeben. Wir sind ein Unternehmen für die Menschen vor Ort und setzen auf das Handwerk vor Ort.“ Denn auch seine Bäckerei arbeite so, sagte Mareis: „Bei uns wird die Tradition der handwerklichen Bäckerei gepflegt und komplett alles aus hochwertigen Rohstoffen selbst hergestellt.“

Die Bäckerei Mareis mit Sitz in Vilsbiburg hat 180 Mitarbeiter, die neben der Verwaltung und Backstube in Vilsbiburg in 14 Filialen in Vilsbiburg, Landshut und Ergolding tätig sind. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualität in Produktion und Ausbildung und wurde dafür unter anderem mit dem bayerischen Staatsehrenpreis und anderen Preisen ausgezeichnet. Bei Mareis werden aktuell 14 Bäcker, Bäckereifachverkäufer und Fachleute für Systemgastronomie ausgebildet. Zum Ausbildungsspektrum gehört auch die Lehre für Kaufleute für Büromanagement.

(Text aus Landshuter Zeitung, 18.06.2016)
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