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Besuchergruppe vom Ortsverband der CSU |
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| 09.02.2005 |
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Zukunfsweisende Leistung |
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Ortsverband der CSU als erste Besuchergruppe zu Gast in der erweiterten Backstube. |
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(Vilsbiburger Zeitung, 09.02.2005)
Vilsbiburg. Seit 1980 ist die Bäckerei Mareis im Gewerbegebiet an der
Schwalbenfeldstraße und beliefert von dort die Läden in Landshut und
Vilsbiburg mit frischen und leckeren Backwaren. Doch zum einen war die
Maschinenausstattung nicht mehr zeitgemäß und zum anderen platzte das
Gebäude aus allen Nähten; sind doch mittlerweile acht Läden – drei in
Vilsbiburg und fünf in Landshut – zu versorgen. Daher entschloss sich
Firmenchef Anton Mareis im vergangenen Jahr, die Bäckerei zu erweitern. Etwa
700 000 Euro hat er deswegen investiert. Dafür hat er jetzt einen Betrieb,
der auf dem aktuellen Stand der Technik ist, bei dem die Betriebsabläufe -
durch das Mehr an Platz - optimiert werden konnten und bei dem durch ein
ausgeklügeltes Kühlsystem die Qualität der Mareis-Produkte weiter verbessert
werden konnte. Bei einer Betriebsbesichtigung nutzte der CSU-Ortsverband die
Möglichkeit, sich über die gelungene Betriebserweiterung zu informieren.
„Der CSU Ortsverband ist die erste Besuchergruppe, die den Neubau besichtigt
“; so Mareis. Der Ortsvorsitzende Florian Anzeneder lobte nach dem Rundgang
die beeindruckende und zukunftsweisende Leistung. Er gratulierte Anton
Mareis zu dem Mut, eine solche Investition auf sich zu nehmen. Während der
Führung erläuterte Bäckermeister Mareis bereits, dass sein Ziel sei, solide
zu wachsen. Dabei achte er darauf, dass der Umsatz in erster Linie durch die
Optimierung der Verkaufsfilialen gesteigert werde und nicht durch eine
wachsende Anzahl von Filialen.
Zuerst ins Mehllager Mareis führte die interessierten Besucher
zuerst in das Mehllager: Eine Tonne Mehl verschiedenster Sorten werden in
der Bäckerei Mareis täglich verarbeitet. Dabei achte man darauf, dass das
Mehl aus Vilsbiburg komme. „Ich beteilige mich nicht an dem bundesweiten
Mehltourismus“, so Anton Mareis. Der Blick in das Rohstofflager zeigte einen
kleinen, wohlsortierten Raum. „Wir bekommen fast täglich Rohstoffe geliefert
und verwenden keine Backmischungen oder Fertigprodukte. Jede Kirsch- oder
Nussfüllung wird frisch zubereitet. Deshalb brauchen wir kein großes Lager“,
informierte Mareis. Im Herzstück des Betriebes – der Bäckerei - erfuhren die
Besucher viel über die verschiedenen Teigsorten, Zubereitungsarten und
unterschiedlichen Backmethoden.
... und dann in die Kühlung So werden täglich zwischen acht- und
zehntausend Semmeln und Brezen hergestellt und dreimal täglich an die
Mareis-Läden ausgeliefert. Für die süßen Backwaren sorgen drei Damen im
Konditoreibereich, für Brot, Semmeln und Gebäck Bäckermeister und -gesellen.
Derzeit lernen zehn Auszubildende in der Bäckerei Mareis ihr Handwerk;
entweder im Verkauf oder in der „Backstube“. „Die vier Lehrverträge für
September sind auch bereits unterschrieben“, sagte Mareis. Eine Tatsache,
die zeigt, welch guten Ruf die Ausbildung bei der Bäckerei Mareis hat.
Natürlich interessierte die CSU-Mitglieder auch die Umsatzentwicklung der
einzelnen Geschäfte. So sei, nach Aussage von Mareis, der Laden gegenüber
der Firma Dräxlmaier ein „sehr guter Laden, vor allem im Snack- und
Brotzeitbereich“. „Läden, wo es gute Parkmöglichkeiten gibt oder wo andere
attraktive Geschäfte in der Nachbarschaft sind, steigern den Umsatz. Läden
in reinen Wohngebieten stagnieren hingegen“, fasste es Mareis zusammen. |
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Abschluss der aufschlussreichen Betriebsführung bildete der neue etwa 140
Quadratmeter große Kühlbereich. Neben Tiefkühl-Lagerbereichen können hier
die Teige für die verschiedenen Backwaren bereits am Tag vorbereitet werden.
Computergesteuert erwärmen sich Brezen oder Gebäck von minus zwei Grad auf
18 Grad, so dass die Bäcker, wenn sie gegen zwei Uhr morgens ihre Arbeit
beginnen, sofort mit dem Backen beginnen können. Mittelfristig plant Anton
Mareis, eine Tagschicht für Bäcker einzurichten. Etwas, was gerade dem
Nachwuchs den Einstieg in den Bäckerberuf erleichtern kann. |
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Firmenchef Anton Mareis (links) weihte die CSU-Mitglieder in die Abläufe seiner Bäckerei ein. |
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